Konsum,  Nachhaltigkeit,  Ökologischer Pfotenabdruck,  Zero Waste

Auf der Suche nach Nachhaltigkeit: Ein Besuch auf der Messe „Hund & Katz“

Ein Messebesuch in 5 Akten: Wie ich auf der Messe „Hund & Katz“ nach Nachhaltigkeit suchte – und wo ich sie fand.

[Enthält „Werbung“ – unbezahlt und im Interesse der Nachhaltigkeit]

Vorwort

Vom 17. bis 19. Mai 2019 fand in den Dortmunder Westfalenhallen die vom VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen e.V.) ausgerichtete Messe „Hund & Katz“ statt. Die 110 Kilometer bis nach Dortmund sind von mir aus keine unüberwindbare Distanz, und so war der Termin längst fest im Kalender vorgemerkt.

VDH-Messen sind für mich immer ein wenig befremdlich und doch faszinierend zugleich – nicht nur wegen der Flut der angebotenen Waren, sondern auch wegen der dort stattfindenden Rasseausstellungen.

Mein letzter Messebesuch in Dortmund hatte mich im Herbst 2018 auf die „Hund & Pferd“ geführt; mir war also klar, dass mich in Sachen Nachhaltigkeit dort vermutlich keine allzu großen Erneuerungen des Angebots erwarten würden – dennoch wollte ich natürlich mein Glück versuchen.

Bei der Planung meines Ausflugs hatte ich für einen kurzen Moment darüber nachgedacht, ob ich diesmal nicht vielleicht – dem Klima zuliebe – mit der Bahn dorthin anreisen könnte statt wie sonst mit dem Auto. Doch die ca. zweieinhalb Stunden Fahrtzeit pro Strecke, mit mehreren Umstiegen, zzgl. An- & Abfahrt zum nächsten Bahnhof (der steht nämlich nicht bei mir im Dorf vor der Haustür…) ließen mich schließlich doch zum Wohle der daheim zurückbleibenden Hunde entscheiden. Etwa fünf Stunden alleine bleiben oder acht – das macht dann eben doch einen Unterschied.

So „scheiterte“ ich selbst also schon an der Nachhaltigkeitsfrage, bevor der Spaß überhaupt erst begonnen hatte…

1. Akt: Die Ankunft

Angekommen, abgeparkt – auf dem kurzen Fußweg zu den Messehallen kommen mir am frühen Nachmittag bereits massenweise abreisende Messebesucher entgegen, bepackt mit Kartoffelsäcken voller Rinderohren, unhandlichen Hundebetten, Tüten jeglicher Form und Farbe… und natürlich Hunde, jede Menge Hunde.

Ich erinnere mich noch daran, wie ich vor vielen, vielen Jahren das erste Mal auf so einer Messe war – damals hatte ich Aida dabei. Mal abgesehen davon, dass das ständige Stop & Go beim Bummeln für sie echt ätzend war (sie hätte wahrscheinlich einfach lieber irgendwo dösend in einer Ecke gelegen), war es für sie relativ stressfrei. Ich fand es damals übertrieben, wenn ich die Leute um mich herum schimpfen hörte, wie man denn da bloß seinen Hund mitnehmen könnte.

Na gut, ich kannte es eben auch nicht anders: mein Hund war nun mal völlig tiefenentspannt und Shopping- und sogar Weihnachtsmarkt-tauglich (sofern es nicht so voll war, dass „hund“ keine Luft mehr zum Atmen hatte). Sie war halt „Madame-Hauptsache-dabei-sein“.

 Doch ich muss zugeben, dass ich es heute so ähnlich sehe wie die schimpfenden Menschen damals. In der Zwischenzeit habe ich allerdings auch viel darüber gelernt, wie ein gestresster Hund aussieht und was sich unter einer äußerlich noch so ruhigen Oberfläche alles abspielen kann.
Fina und Paco jedenfalls würden wahrscheinlich schon einen Herzinfarkt erlitten haben, bevor sie überhaupt die Messeräume betreten hätten.

Auf dem Weg zu den Hallen treffe ich einen alten Chow Chow, der offensichtlich völlig platt ist und einfach keine Lust mehr hat, auch nur noch einen einzigen Schritt weiter zu laufen. Da kommt ihm ein achtlos auf dem Weg weggeworfener Pappbecher gerade recht; die perfekte Gelegenheit, einmal kurz zu verschnaufen, indem man sich daran festschnüffelt. Wären da nicht Herrchen und Frauchen, beide bereits etwas betagter und voll bepackt, die ihn zum Weiterlaufen drängen. Vermutlich haben die beiden selber keine Lust mehr und wollen einfach nur so schnell wie möglich zu ihrem Auto zurück.

Auf der großen, freien Fläche vor dem Messeeingang dann ein Labbi, ebenfalls völlig fertig mit der Welt: er zieht nach vorne, nach links und nach rechts, nicht wissend wohin mit sich – wahrscheinlich muss er mal dringend pullern und ist noch dazu einfach mit allen Reizen ziemlich überfordert. Frauchen scheint da etwas anderer Meinung zu sein: „Mensch, jetzt reiß‘ dich doch mal zusammen!“, herrscht sie ihn an.

Dies nur als kurzer Abriss zu meinem ganz persönlichen ersten Eindruck – natürlich treffe ich auch viele entspannte Hunde auf der Messe an, aber ebenso vielen steht halt nun einmal doch der Stress ins Gesicht geschrieben.

2. Akt: Die Suche

Mein erster Weg führt mich auf einen sehr stillen Ort. Das ist zum einen nach den 1,5 Stunden Autofahrt wirklich nötig, zum anderen vergönnt mir das aber auch erst einmal eine kurze Auszeit von der plötzlichen Reizüberflutung.

Anschließend lasse ich mich ein wenig treiben, um eine ungefähre Orientierung zu bekommen – und lande prompt in der Rassevorstellung des Akita. Über diese Rasse bin ich in der letzten Zeit irgendwie gehäuft gestolpert, was für ein passender Zufall also. Und ein wunderbarer Gegenpol zu den ganzen Stressgesichtern: diese Hunde bringt wirklich so schnell nichts aus der Ruhe. Sie machen einfach ihr eigenes Ding; und wenn sie doch einmal mit dir kooperieren, kannst du eine riesige Party feiern.

[Diese Einstellung werde ich ab sofort auch versuchen auf Fina zu übertragen, der Podenco-Charakter ist dem ja auch nicht unähnlich: vielleicht sollte ich einfach zufriedener sein mit dem, was ich an ihr habe (und darüber hinweg sehen, dass sie für wirklich ALLES mindestens drei Einladungen braucht, bevor sich etwas bewegt)… ]

Einen Überblick habe ich mir relativ schnell verschafft – der Großteil der Hallen ist schließlich mit Ausstellungsringen, Hundeausstellern, auszustellenden Hunden und deren Hundeboxen belegt.

Unter den Industrie-Ausstellern findet man in erster Linie die üblichen Verdächtigen:

    • Große Futterhersteller mit riesigen Messeständen zentral in der großen Verkaufshalle, selbstverständlich nah beim Showring
    • Namhafte, aber nicht ganz so große Marken dazwischen
    • Stände mit Unmengen an getrockneten tierischen Kauartikeln (immerhin zum großen Teil lose; aber auch in vielen kleinen Plastikbeuteln und natürlich in den bereits erwähnten riesigen Kartoffelsäcken)
    • Große und kleine Aussteller mit Schlafplätzen, Halsbändern, Leinen sowie allem erdenklichen Erziehungs- und Trainingszubehör (auf der „Hund & Pferd“ hat mich der ganz selbstverständliche Verkauf von Stachelhalsbändern ziemlich schockiert – diesmal suche ich gar nicht erst danach, das einmalige Erlebnis hallt immer noch nach)
    • Infostände der einzelnen Rassezuchtverbände, die über ihre jeweiligen Rassen informieren (selbstverständlich mit „echten“ Anschauungsexemplaren)

Wer – wie ich – nach Nachhaltigkeit und alternativen Angeboten sucht, hat es bei diesem Überangebot deutlich schwer. Wo trennt sich die Spreu vom Weizen, wo findet man die „Nadel im Hundehaufen“?

Vergleichsweise präsent ist der Stand der Futtermarke „Goood“, die sich selbst als „nachhaltiges Premium Hundefutter mit natürlichen Zutaten“ beschreibt.
Diese gehört allerdings zum gleichen Hersteller wie Happy Dog und Happy Cat (Interquell GmbH) – kaum verwunderlich also, dass „Happy Dog“ direkt nebenan steht… ein Schelm, wer Böses dabei denkt und hier eine Art Greenwashing vermutet? Doch selbst wenn dem so sein sollte: immerhin wird hier ein Nachhaltigkeitsgedanke an den Verbraucher weiter transportiert.

Etwas versteckt, aber dank lebensgroßem Plüschdalmatiner trotzdem nicht zu übersehen liegt der Stand von Ropes Upcycled. Soweit ich es überblicke ist dies das einzige Label in der großen Masse, das hundertprozentig den Nachhaltigkeitsgedanken vertritt: Leinen, Halsbänder und Spielzeuge aus ausgemusterten Kletterseilen. Da kann dann auch ich nicht anders, als ein Spielzeug für die Wutzis zu erstehen – allem Konsumverzicht zum Trotz.

An einem der großen Stände mit Betten und Spielzeug werden relativ prominent Zerrspielzeuge aus Baumwolle und Sisal der Marke „NatureBone“ verkauft. Auf mich machen die allerdings einen etwas fragwürdigen Eindruck, sie sehen ein wenig nach Billig-Massenware aus (gerne lasse ich mich eines Besseren belehren!) – aber immerhin auch hier ein „alternatives“ Produkt zwischen den vielen konventionellen aus Synthetikmaterial.

Und sonst so?

Ein kleiner Stand mit Vitalpilz-Mischungen fällt mir noch positiv auf – schließlich bin ich spätestens seit Aidas Krebserkrankung ein großer Freund alternativer Heilmethoden.

In der kleineren Halle mit Industrieständen findet sich Hermann’s Manufaktur, ein inzwischen relativ bekannter Hersteller von Bio-Futter. Hier liegt der Fokus neben einer möglichst ressourcenschonenden Produktion darauf, dass eben kein Fleisch in Lebensmittelqualität in die Dose kommt, sondern die Reste aus der Fleischproduktion für den menschlichen Verzehr – tierische Bestandteile der Kategorie III also, die beim Menschen in der Regel nicht im Kochtopf landen (z.B. Pansen, Zunge, Lunge & Co.). Es gibt inzwischen auch eine Sorte veganes Futter – das steht bei uns ab sofort auf der „noch-zu-probieren-Liste“.
Die ganze Geschichte des Unternehmens nachlesen kann man übrigens im derzeitigen „Standardwerk“ für nachhaltige Hundehaltung: „Grüner Hund – Handbuch für nachhaltiges Hundeleben“ von Kinga Rybinska.

Ansonsten sticht mir kein Anbieter mit einem offensichtlich nachhaltigen Konzept ins Auge.
Ob und wie viel in den Firmen vielleicht hinter den Kulissen passiert, wo evtl. nachhaltige Konzepte erarbeitet werden oder womöglich auch schon umgesetzt wurden, lässt sich mit bloßem Auge nicht erahnen.

Leider vergeblich suche ich hier auch jegliche Arten von fleischfreiem Futter: weder die Veggie- noch die Insekten-Futter-Front ist vertreten!

Selbst der bislang bekannteste Hersteller in dieser Sparte, Green Petfood (ein „Ableger“ von Josera) ist nicht anzutreffen, schade.

Bei dem einen oder anderen Anbieter finde ich immerhin Kekse mit Insektenmehl, vegetarische Snacks oder auch hin und wieder fleischfreie Futtersorten – jedoch meist nur versteckt oder als kleines Zusatzangebot.

3. Akt – Ein Zwischenspiel: Die Perspektive wechseln und innehalten

Auch wenn ich keine großartigen Erwartungen hatte, so bin ich doch ziemlich ernüchtert von diesem Resultat und brauche erst einmal eine Pause. Abstand von den Menschenmassen, dem Konsum, den vielen Hunden…

Kaum ein Ort könnte dafür besser geeignet sein als das kleine Café auf einer Empore in Halle 4. Dort gönne ich mir einen Kaffee und ein Stück Apfelkuchen – in und auf Recycling-Pappe mit einer Gabel aus kompostierbarem Material. „Mensch, ganz schön fortschrittlich sind die hier in Dortmund“, denke ich mir erst noch; doch dann fällt mir wieder ein, dass ja gerade erst das Einwegplastik-Verbot von der EU verabschiedet worden ist – und dass die Dortmunder daher vermutlich gar nicht mehr anders können, als Öko-Einweg anzubieten. Trotzdem, umso besser! Es ist schön, solche Auswirkungen zu erleben, das lässt hoffen.

Aus der Vogelperspektive lasse ich nun noch einmal auf mich wirken, was sich unter mir abspielt. Menschen und Hunde drängen sich in den Gängen; Werbebanner reihen sich an Werbebanner, eines aufdringlicher als das andere, sie scheinen sich gegenseitig erschlagen zu wollen; vom anderen Ende der Halle, wo sich der Showring befindet, dröhnt laute Musik zu mir herüber.

Wenn das für meine menschlichen Sinne schon beinahe unerträglich ist, wie mag es dann wohl erst für die Fellnasen dort unten mit ihrem feinen Gehör sein?

Bevor ich mich völlig von meinen depressiven Gedanken angesichts dieser absolut überhaupt nicht hundgerechten Hundeveranstaltung davon reißen lassen kann, ist mein Kaffee ausgetrunken und der Kuchen-Pappteller leer.

4. Akt – Das Ballett: Faszination Flyball

Ich breche auf zu einer finalen Runde durch die Westfalenhallen – einen Teil der Messe muss ich mir nämlich noch genauer ansehen, darauf habe ich vorher nur einen flüchtigen Blick geworfen: die Halle mit der Katzen- und Sport-Ausstellung.

Vorbei an dem Schäferhund, der ein wenig zu übermütig mit seinem Besitzer und einer leeren Plastikflasche spielt – er wirkt, als wisse er nicht so recht wohin mit seiner überschüssigen Energie.

Weiter zum Dog Diving-Pool: Dem Hund dort oben auf der Plattform scheinen eine Menge Dinge durch den Kopf zu gehen, die er gerade gerne tun würde, aber der Sprung ins Wasser gehört ganz sicher nicht dazu. Sich einfach in Luft aufzulösen steht dagegen vermutlich ziemlich weit oben auf seiner Wunschliste – vielleicht auch ein bisschen aus Scham über sein Herrchen, das mit immer röter werdendem Kopf gute Miene zum bösen Spiel macht und ihn weiterhin verzweifelt zum Sprung hinter seinem Spielzeug her animieren will.
Mir wird klar: So feste, wie das Tierchen seine Pfoten in den Boden gestemmt hat, wird hier nichts spannendes mehr passieren – also bummle ich weiter zu der Handvoll Stände mit Katzenzubehör. Ich muss zugeben, Puschelspielzeuge und Kratzbäume für Katzen interessieren mich nicht sonderlich, daher schaue ich sie mir nicht näher an. Trotzdem finde ich es doch etwas peinlich, dass eine Messe, deren Name explizit die „Katz‘“ enthält, selbiger wirklich nur ein kleines Alibi-Eckchen einräumt.

Hinter der Katzen-„Messe“ entdecke ich schließlich mein ganz persönliches Highlight. Es hat zwar mit Nachhaltigkeit nichts zu tun, treibt mir aber dennoch für ein paar Sekundenbruchteile lang Tränen der Rührung und Begeisterung in die Augen: das Flyball-Turnier. So unglaublich viele hochkonzentrierte Hunde auf einem Haufen, die völlig in ihrem Element sind – Hetzen, den Ball schnappen, zurück hetzen, und dann gibt’s zur Belohnung eine mega Party mit dem Besitzer. Wunderschön, mir geht das Herz auf.
Ein kleines Windspiel fasziniert mich ganz besonders: es rennt, als ginge es wirklich um sein Leben, und es erinnert mich ein bisschen an Fina. Ich werde wehmütig und frage mich, ob das vielleicht DIE Sportart sein könnte für das ewig jagende Terrierpodencotier, endlich einmal richtig hetzen dürfen (wobei das mit der Konzentration bei ihr ja noch immer so eine Sache für sich ist). Mal schauen, irgendwann einmal, vielleicht…

5. Akt – Die äußere Reinigung oder auch: Kopftücher für alle!

Schöner kann es nun also nicht mehr werden, und da man schließlich gehen soll, wenn es am schönsten ist, beschließe ich, den Heimweg anzutreten.

Das wollen anscheinend auch noch ein paar andere Leute; zumindest hat sich vor dem Ausgang eine ordentliche Menschentraube mit einer Handvoll Hunde versammelt. Beim Blick nach draußen erkenne ich auch, warum: es regnet – wie passend – „Katzen und Hunde“. Meine wasserdichte Jacke liegt natürlich im Auto und einen Regenschirm habe ich nur selten in der Tasche, also warte ich, wie alle anderen auch, hinter der Glasscheibe auf einen etwas lichteren Moment.

Ich träume währenddessen ein wenig vor mich hin und denke daran, dass die Menschen in vorindustrieller Zeit sich dem Regen einfach gestellt hätten, Hut oder Kopftuch aufgesetzt, und schnell weiter des Weges.
Kopftuch, das ist es! Ironischerweise passt das sogar zum heutigen Tag: die Nachrichten im Radio haben heute früh verkündet, dass in Österreich gerade ein Kopftuchverbot an Grundschulen verabschiedet worden ist.

Der Regen hat zwar noch nicht ganz aufgehört, aber ich werfe mir dennoch kurzerhand mein Halstuch über den Kopf, trotze sämtlichen „Verboten“ und mache es wie die Menschen früher, schließlich bestehe ich ja nicht aus Zucker.
Klitschnass bin ich aber natürlich trotzdem, als ich an meinem Auto ankomme.
Außerdem desillusioniert und immer noch reizüberflutet.

Epilog

Auf der Heimfahrt bekommen die Gedanken ihre wohlverdiente Zeit, um sich zu ordnen.

Was für eine Schlacht!
Eine völlig überirdische Material- und Konsumschlacht mit Plastik, Chemie und totem Tier.
Und eine Schlacht mit menschlichen und tierischen Individuen obendrein, die allesamt zu einer einzigen, großen Masse verschmelzen, ein bisschen wie in einem Ameisenhaufen.

Ich komme mir vor wie der vielzitierte Don Quichote mit seinen Windmühlen:
Wie kann es möglich sein, eine derart große industrielle Maschinerie und deren Kundschaft in eine nachhaltige Richtung zu bewegen?
Kann es überhaupt jemals möglich sein?
Was kann ich denn schon großartig ausrichten?

Sollte ich es nicht vielleicht doch einfach besser direkt wieder sein lassen?

Doch dann fallen mir die vielen kleinen, älteren und neueren Labels, Shops und Startups ein, die ebenfalls etwas bewegen wollen, die genau die gleichen Hoffnungen und Ziele haben wie ich.
Jene, die es eben aus verschiedensten Gründen nicht auf solche großen Messen schaffen: die Anfahrt ist zu weit, es fehlen personelle und finanzielle Ressourcen, der Aufwand steht in keinem Verhältnis usw.

Sie sind auf solchen Events zwar (noch) nicht alle präsent, aber es gibt sie – und das allein ist doch schon Grund genug, die Hoffnung aufrecht zu erhalten!

Zu Hause angekommen überreiche ich den Wutzelzwillingen ihr nachhaltiges Geschenk.

Dass ich stundenlang weg war, haben sie vor lauter Begeisterung über das neue Spielzeug nach ein paar Sekunden schon wieder vergessen.
Dann kann es beim nächsten Mal ja vielleicht doch die klimafreundlichere und längere Bahnfahrt werden…

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