Über uns

Was soll der HundSinn?!

Man nehme einen alten, lebensweisen Hund, der viele Jahre lang irgendwo in einem (vermutlich) süd- oder osteuropäischen Land frei und unter Artgenossen auf der Straße gelebt hat – und setze ihn, mirnichtsdirnichts, mitten in ein modernes Zoofachgeschäft.

Hier bei uns im Rheinland würde er sich vielleicht fragen:
„Hä? Wat soll dä Quatsch?!“ – oder aber vielleicht, wenn man es etwas eloquenter formuliert:

„Was soll der HundSinn?“
Schlüpfen wir doch einmal kurz in seinen Pelz…

… was sieht er mit seinen altersschwachen, schon leicht getrübten Augen im grellen, unnatürlichen Licht des Ladens?

Meterhohe Regale, die sich aneinander reihen, darauf bunte Plastiksäcke… und noch mehr bunte Plastiksäcke… daneben ein Regal voller synthetischer Plastikleinen, Plastikhalsbänder, Plastikgeschirre und Plastiknäpfe… weiter hinten Regal um Regal gefüllt mit Blechdosen… daneben eines mit Gummispielzeugen… gefolgt von Kissen mit Bezügen, die aus – na?! Genau: aus Plastik gefertigt sind…

Klar, wenn man genauer hinsieht, gibt es dazwischen sicherlich auch noch die eine oder andere Papiertüte, einen Pappkarton, lose getrocknete Kauartikel usw. – aber es geht hier ja nur um den ersten Eindruck. Außerdem sieht unser altes Männlein ja auch nicht mehr ganz so gut. 

…was riecht er mit seiner großen, langen Nase?

Puh, das ist wahrlich schwer zu beschreiben. Der Geruch von Ochsenziemern, Rinderohren und Schweinenasen vermischt sich mit dem Duft nach Heu, der aus der Nagerabteilung hinten links im Laden herüberweht.
Moment… riecht er da etwa… nein, das kann ja gar nicht sein, hier?!
Und doch: wenn er einen Geruch wirklich in- und auswendig kennt, dann ist es der von zarten, jungen Kaninchen. Gemischt mit Feldhamster – na, wo gibt’s denn sowas!

Das hier muss das reinste Hundeparadies sein!

…und was hört er mit seinen großen Ohren, die in der Lage sind, die kleinste Maus auf dem Feld auszumachen?

Aus den Lautsprechern, die überall im Raum hängen, tönen die Hits der letzten 30 Jahre, der sogenannte „lokale Radiosender“.
Menschliches Stimmgewirr tönt aus den Gängen, ab und an ein leises, sehnsuchtsvolles Fiepen der anderen Hunde, die sich hier befinden.
Verkäuferinnen mit hoher Quietschestimme, die in Babysprache fragen, „ob er denn auch ein Leckerliiiii darf?“

Gut, genug davon, das sollte für eine erste Vorstellung reichen.

Führen wir uns noch einmal vor Augen, dass unser Opi sich ein Leben lang seine Kaninchen, Mäuse und Essensreste selbst erjagt hat… dass sein Schlafplatz ein voller Hingabe gebuddeltes Loch unter einem Busch war… dass er im ganzen langen Leben noch nie ein Halsband oder gar eine Leine an sich hängen hatte… dass meist nur der Wind oder das Schnarchen seiner Liebsten ihn im Ohr gekitzelt hat…

Wenn Du Dich jetzt ebenfalls fragst:
Was soll der HundSinn?

Dann bist Du hier genau richtig!

Manchmal muss man nur ein wenig an der Perspektive schrauben, um die Dinge auf eine ganz andere Art und Weise betrachten zu können.

Genau das tun wir hier bei HundSinn.
Wir wechseln die Perspektive und schauen, wie es vielleicht auch anders gehen könnte.

Mein Opa – Jahrgang 1923 – hatte sein Leben lang Hunde.

Und obwohl diese bereits die Einführung des Trockenfutters miterlebt haben, war ihre Hundewelt doch irgendwie noch eine ganz andere als die heutige – in der ihre Nachkommen, nur ein paar Generationen später, jetzt leben.

Mein Name ist Maike, ich bin Jahrgang 1984 – und das Zusammenleben mit meinen Hunden hat mich gelehrt, mich auf das Wesentliche zurück zu besinnen.
Ich befinde mich auf meinem persönlichen Weg zurück zu einem ursprünglicheren Umgang mit unserer Umwelt und unserer (menschlichen) Natur.

Meine Herzensthemen sind:
  • Nachhaltigkeit

Nur durch einen ressourcenschonenden Lebenswandel wird es überhaupt möglich sein, unseren Planeten Erde auch für zukünftige Generationen langfristig zu erhalten.

Unsere (westliche) Konsumgesellschaft steuert auf einen Abgrund zu, aus dem es kein Entrinnen geben wird. Welchen Einfluss hat unser Hunde-Leben auf diese Entwicklung?

  • Gesundheit

Dazu gehört für mich, frei nach den Prinzipien der TCM (traditionelle chinesische Medizin), die Prävention als A und O.
Krankheiten kann durch eine entsprechende Ernährung und einen gesunden, achtsamen Lebenswandel auf vielerlei Weise vorgebeugt werden.
Und wenn es dann doch irgendwann einmal zum Krankheitsfall kommt – davor ist schließlich weder Mensch noch Hund gefeit – gibt es über die Schulmedizin hinaus noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, den Organismus zu unterstützen.

  • Glückliche Hunde

Mit diesem Herzensanliegen bin ich als Hundebesitzer garantiert in guter Gesellschaft – wir wollen doch schließlich alle nur das Beste für unseren Vierbeiner.
Was bedeutet „Glück“ ganz individuell für meinen Hund?
Und was vielleicht für einen anderen? Wie erkenne ich, dass mein Hund glücklich ist?
Und falls bei ihm etwas in Schieflage geraten sein sollte: was kann ich tun, damit es ihm besser geht?

HundSinn ist mein Herzensprojekt.

Ich habe es über viele Jahre hinweg mit mir herumgetragen, es war (sozusagen) eine sehr lange Schwangerschaft – während der ich ohne Frage viele Erfahrungen gesammelt und viel gelernt habe.

Doch irgendwann kommt die Zeit, da dieses Wissen nicht mehr still im Oberstübchen verwahrt werden, sondern in die weite Welt hinausgetragen werden sollte – damit auch Andere davon profitieren können.

Jeder noch so kleine Schritt, den jeder von uns macht, ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Kein Grund, perfekt zu sein: der Weg ist bereits das Ziel.
Wenn Viele diesen kleinen Weg beschreiten, kann er sich zu einem breiten Pfad erweitern.

Also, wer sind wir jetzt genau?

Maike, Jahrgang 1984, seit ca. 15 Jahren im Bereich Film- & Fernsehproduktion in Köln tätig, über 11 Jahre davon von Hunden durchs Leben und ins Büro begleitet.

Mit einer Leidenschaft für Hunde, (gesunde) Lebensmittel und das geschriebene Wort.

  • Praxisausbildung beim Film.
    Ausbildung „Hundewissenschaften“ an der ATN AG.
  • Praxisausbildung „Hund“ anhand diverser Anschauungsobjekte der Gattung Canis lupus familiaris.
  • Verschlinger von Fachliteratur rund ums Thema Hund.
  • Fan von Zahlen und Statistiken.
  • Aktuell in Ausbildung „Hundeernährung“ an der ATN AG.

Fina & Paco, Jahrgang 2015, Zwillinge (Wurfgeschwister!), aus den südspanischen Bergen stammend.

Angesiedelt irgendwo auf der Skala zwischen Terrier und Podenco – die eine mehr auf der Podenco-, der andere eher auf der Terrier-Seite.

Bürohunde (nicht unbedingt mit Leidenschaft), Jäger (mit ausgeprägter Leidenschaft), Krawallwutzis, Yin und Yang… die Liste ließe sich ewig lang fortsetzen.

Aida, Jahrgang 2003, zwar seit Sommer 2018 im Land hinter dem Regenbogen – aber dennoch unvergessener und fester Bestandteil des HundSinn-Teams.

Sie war es, die überhaupt erst den Anstoß zu all dem hier gegeben hat.
Ohne sie gäbe es HundSinn (und vieles andere) nicht.

Und vermutlich hat auch sie – als ehemaliger rumänischer Straßenhund – sich des Öfteren mit ihren trüben Augen in unserer Menschenwelt umgesehen und sich gefragt:

„Was soll eigentlich der HundSinn?!“

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