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Insekten – nachhaltige Proteinquelle der Zukunft?

Wenn wir uns mit der Frage beschäftigen, wie wir den ökologischen Pfotenabdruck unserer Hunde verkleinern können, landen wir am Ende immer wieder bei ein und demselben Thema: der Ernährung.

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Denn in erster Linie entscheidet die Auswahl der Proteinquelle darüber, wie gut oder schlecht die Klimabilanz eines Futters ist. Dabei kommt es sowohl auf die Sorte an, die verfüttert wird – ob z.B. Rind, Huhn oder Wild – als auch auf die Produktionsart, also „bio“ oder „konventionell“.

Die Wahl der Proteinquelle

Während Bio-Rindfleisch eine bessere Klimabilanz hat als konventionell produziertes Rindfleisch, ist Huhn wiederum für weniger Treibhausgasemissionen verantwortlich als Rind egal welcher Produktionsart. Den mit Abstand geringsten Einfluss auf das Klima hat der Anbau pflanzlicher Proteinquellen – allerdings ist die Tauglichkeit dieser für die Hundefütterung aufgrund fehlender Langzeitstudien in weiten Teilen der Hunde-Welt noch umstritten.

Wir stecken in einem Dilemma: zwar wollen wir unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten, auch im Zusammenleben mit unserem Hund – gleichzeitig wollen wir unseren geliebten Vierbeiner aber natürlich auch bestmöglich mit allen Nährstoffen versorgt wissen, die er für ein langes und gesundes Leben braucht.

Also benötigen wir eine Proteinquelle, die bei idealer Nährstoffzusammensetzung möglichst geringe Auswirkungen auf das Klima hat… und siehe da, wir müssen sie gar nicht erst neu erfinden, es gibt sie schon längst: Insekten!

Insekten essen – neumodischer Trend oder Tradition?

Für uns, die wir in einer „modernen westlichen Zivilgesellschaft“ leben, mag der Gedanke an den Verzehr von Insekten womöglich etwas befremdlich oder ein komischer, neumodischer Trend sein. Fakt ist jedoch, dass in vielen Kulturen auf der Welt Insekten einen festen Bestandteil des täglichen Speiseplans der Menschen ausmachen, mancherorts werden sie sogar als Delikatesse hoch geschätzt.

Für den Verzehr von Insekten gibt es sogar einen eigenen wissenschaftlichen Fachbegriff: Entomophagie!

Mit dem stärker werdenden Bewusstsein für gesunde und nachhaltige Ernährung tauchen auch in unseren Breiten zunehmend Produkte mit Insektenprotein in den Supermarktregalen auf: Pasta mit Mehlwurm-Mehl, knusprig-würzige Heuschrecken-Snacks, Proteinriegel und Müsli mit Insekten…

Und auch in der Tierfütterung gewinnt Insektenprotein immer mehr an Bedeutung!

Zwar wird über den Einsatz im Nutztierfutter noch diskutiert und geforscht, schließlich ist seit dem Jahr 2000 infolge des BSE-Skandals das Verfüttern von Tiermehl EU-weit verboten. Zur Fütterung von Heimtieren (und ihren Besitzern) dürfen Insekten aber eingesetzt werden – mit dem Ergebnis, dass immer mehr Anbieter auf den Hunde- und auch Katzenfuttermarkt purzeln, die Futter, Snacks oder Nahrungsergänzungen mit Insektenprotein anbieten.

Warum sind Insekten besser fürs Klima?

Um diese Frage zu beantworten, führen wir uns am besten einmal die Haltung von Insekten im Vergleich zu Nutztieren, wie z.B. dem Rind, vor Augen.

DAS RIND

Ein Kälbchen wird geboren, steht anschließend bestenfalls ein paar Jahre lang auf der Weide (oder schlimmstenfalls in Anbindehaltung im Stall) – und kommt am Ende im Alter von ca. 2 (Mastbulle) bis 6 Jahren (Milchkuh) zum Schlachter.

  • Um groß und „schlachtreif“ zu werden, hat unser Kälbchen in dieser Zeit eine Unmenge an Proteinfutter verzehrt, für welches sehr wahrscheinlich Sojabohnen in Südamerika – auf Kosten des Regenwaldes – angebaut wurden.
  • Es wurde mehrfach mit Antibiotika und anderen Medikamenten behandelt.
  • Es hat tonnenweise Gülle produziert, die als Dünger auf den umliegenden Feldern und als Nitrat im Grundwasser gelandet ist.
  • Und es hat ganz sicher auch des Öfteren gerülpst und gepupst, wodurch Methan in die Erdatmosphäre gelangt ist.
  • Obendrauf kommt der Logistikaufwand für eventuell notwendige Tiertransporte (z.B. vom Geburtshof zum Mastbetrieb, vom Mastbetrieb zum Schlachthof) sowie der Ressourcenaufwand und die Emissionen für Futteranbau und -transport.

Wenngleich uns das Kälbchen nach seiner Schlachtung mit immerhin ca. 330kg verzehrbarem Fleisch (50-60% seines Gesamtgewichts) beglückt, so ist seine Aufzucht doch unbestritten mit einem enormen Aufwand verbunden.

DAS INSEKT

Insekten (bzw. deren Larven, die in der Regel im Hundefutter verwendet werden) mögen es gerne eng und kuschelig warm. Man könnte hier also gewissermaßen von einer „artgerechten Massentierhaltung“ sprechen. Am Ende ihres kurzen Lebens, wir reden hier von wenigen Wochen der Aufzucht, werden die Larven entweder durch Erhitzen oder Einfrieren getötet.

Um Insekten zu „produzieren“, benötigt man vergleichsweise wenig Fläche (Kisten mit Mehlkäferlarven können beispielsweise übereinandergestapelt werden), außerdem sind sie hervorragende Futterverwerter: 2 kg Futter liefern ca. 1kg Insektenmasse. Am Ende ihres Lebens wird die Larve am Stück und somit zu 100% weiterverarbeitet – in puncto Effizienz ist sie dem Kälbchen also weit überlegen.

Auch der Wasserbedarf ist bei Insekten um ein Vielfaches geringer als der unseres Kälbchens, dasselbe gilt für die Treibhausgasemissionen der Insektenzucht.

Das Futter für unsere Insektenlarven muss nicht klimaschädlich aus Übersee eingeflogen werden, sondern kann ganz im Gegenteil sogar einen sinnvollen Beitrag zum Umgang mit Ressourcen leisten! Denn rein theoretisch eignet sich die Insektenaufzucht zur Verwertung biologischer Abfälle. Theoretisch deshalb, weil auch Zuchtinsekten als Nutztiere gelten, für deren Fütterung es bestimmte gesetzliche Vorgaben gibt. Reststoffe aus der landwirtschaftlichen Produktion oder überlagerte Lebensmittel sind somit als Insektenfutter erlaubt, Speiseabfälle hingegen nicht.

In der Insektenaufzucht bedarf es keines Einsatzes von Antibiotika, und bei entsprechend gesunder Fütterung reichern sich auch keine Pestizidrückstände in den kleinen Krabbeltieren an – sie können somit also durchaus als ein vergleichsweise sicheres und „cleanes“ Nahrungsmittel betrachtet werden.

INSEKTEN ALS NAHRUNGSMITTEL

Und was steckt drin im Insekt?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Insekten sind nicht nur die Klimaretter von morgen, auch im Hinblick auf ihre Nährstoffzusammensetzung müssen sie sich nicht hinter den üblicherweise im Futter verwendeten Fleischsorten verstecken!

Sie verfügen über ein gutes Aminosäureprofil, das mit allen für den Hund unentbehrlichen Aminosäuren in ausreichender Menge aufwarten kann. Dies ist ein enormer Vorteil gegenüber rein pflanzenbasiertem Futter, bei dem die bedarfsdeckende Versorgung nur durch geschickte Lebensmittelkombinationen oder Supplemente erreicht wird.

Die im Hundefutter am häufigsten verwendeten Insektenarten Tenebrio molitor (Larve des Mehlkäfers) und Hermetia Illucens (Larve der Schwarzen Soldatenfliege) verfügen, je nach Art und Weiterverarbeitung, über einen Proteingehalt von ca. 20 bis 40%. Auch in diesem Punkt stehen Sie einem Stück Rind- oder Hühnerfleisch also in nichts nach (Rohproteingehalt Rindfleisch 20%, Hühnerbrust 23%).

Darüber hinaus liefern Insekten wichtige Fettsäuren sowie hohe Gehalte an Mikronährstoffen wie Kupfer, Eisen, Magnesium, Mangan, Phosphor, Selen und Zink. Hinsichtlich ihres Vitamingehaltes stechen insbesondere die Vitamine der B-Gruppe heraus: B2 (Riboflavin), B5 (Pantothensäure) und B7 (Biotin).

Wer es also mit seinem Gewissen nur schwer vereinbaren kann, seinen Hund mit Bergen von Fleisch zu füttern, gleichzeitig aber aus vielerlei nachvollziehbaren Gründen auch nicht auf eine rein vegane Ernährung umstellen möchte, der ist mit Hundefutter auf Insektenbasis gut beraten!

Trockenfutter mit Insekten im Langzeit-Test

Auch bei uns landet schon seit Langem regelmäßig nachhaltiges Hundefutter mit Insekten in den Näpfen. Anfangs stand allerdings noch gar nicht der Gedanke ans Klima dahinter (damit begann ich mich erst später zu beschäftigen), sondern vielmehr meine Neugier auf neuartige Produkte für Hunde.

Inzwischen haben wir (also eigentlich die spanischen Zwillinge…) schon einiges ausprobiert, was der Insektenfutter-Markt so hergibt – zuletzt das Trockenfutter „Gemüsegarten“* von TENETRIO* im Langzeit-Test.

Da das Futter nicht nur die Hunde, sondern auch mich voll überzeugt hat, möchte ich Dir an dieser Stelle gerne etwas ausführlicher darüber berichten.

DIE MARKE TENETRIO

Die drei Gründerinnen von TENETRIO* haben sich eine gesunde und gleichzeitig nachhaltige Hundefütterung auf die Fahnen geschrieben. Im Jahr 2018 waren sie das erste Startup in Deutschland, das Leckerchen auf Insektenbasis* auf den Markt gebracht hat. Seitdem wird die Produktpalette ständig erweitert, so dass inzwischen eine Vielzahl an verschiedenen Belohnungssnacks und auch ein Alleinfutter auf Insektenbasis erhältlich sind.

Nachhaltigkeit bedeutet bei TENETRIO nicht nur die Verwendung von Insekten als ressourcenschonende Proteinquelle in der Hundeernährung. Der Nachhaltigkeitsgedanke wird ganzheitlich gelebt und umfasst auch die Art der Unternehmensführung sowie die Unterstützung sozialer Projekte.

DAS FUTTER

Wie schon erwähnt haben wir das Trockenfutter „Gemüsegarten“* getestet, welches sich selbst als „getreidefrei und hypoallergen“ bezeichnet.

Mit 27% machen getrocknete Mehlwürmer die Hauptzutat des Futters aus. Diese werden auf der TENETRIO-eigenen Insektenfarm gezüchtet, schonend mittels Kälte getötet und in der eigenen Manufaktur weiterverarbeitet.

Neben Mehlwurm-Mehl umfasst die Zutatenliste noch Kartoffeln, Amaranth, Möhren, Sonnenblumenöl, Leinöl, Dicalciumphosphat und Algenkalk (plus natürlich die fürs Alleinfutter obligatorischen „ernährungsphysiologischen Zusatzstoffe“).

Als Freund der „cleanen“ Fütterung freue ich mich über die überschaubare Anzahl an Zutaten: kein Zusatz von unnötigem exotischem „Gedöns“ und auch keine zugesetzten Kräuter, wie es bei vielen anderen Futtersorten der Fall ist. Zwar bin ich ein großer Fan von Kräutern, aber seit Finas epileptischen Anfällen im vergangenen Herbst will ich selbst darüber entscheiden dürfen, welche Kräuter im Napf landen und welche nicht. Rosmarin, der leider in vielen Futtern zugesetzt wird, ist für Epi-Hunde z.B. nicht geeignet, weil er Anfälle auslösen kann.

Ein klarer Pluspunkt also für den „Gemüsegarten“, da er sich auch für sensible Hunde oder solche mit besonderen „Baustellen“ eignet – sofern diese nicht aus irgendeinem Grund auf ausgerechnet einen der wenigen Bestandteile, die in der Regel allesamt gut verträglich für Hunde sind, empfindlich reagieren.

DIE FÜTTERUNG

Aus Zeitgründen gibt es bei uns morgens Trockenfutter mit etwas kleingeschnittenem Obst oder Gemüse, wobei ich die Futtersorte normalerweise alle paar Wochen wechsele. Abends bekommen die Hunde immer etwas Frisches – Nassfutter oder etwas Gekochtes, Milchprodukte, frisches Obst und Gemüse, Haferflocken usw. Die spanischen Zwillinge sind also eine gewisse Abwechslung gewöhnt und ihr Darm steckt leichte Futterumstellungen ohne Probleme weg. Daher konnte ich ihre Ration auch von heute auf morgen auf den „Gemüsegarten“* umstellen – normalerweise sollte der Übergang allerdings schleichend gestaltet und der Anteil der neuen Futtersorte nur langsam erhöht werden, damit sich die Verdauungsorgane und die Darmflora daran anpassen können.

Der „Gemüsegarten“ landete bei uns über einen Zeitraum von etwa 1,5 Monaten im Napf – wie schon beschrieben allerdings nur „halbtags“.

DIE MENGE

Die von TENETRIO empfohlene Futtermenge pro Tag liegt, je nach Aktivitätslevel, bei 160-220g für Hunde bis 10kg (Fina) und bei 270-370g für Hunde bis 20kg (Paco). Auf die halbe Tagesration bezogen wären das also 80-110g für Fina und 135-185g für Paco.
Die Erfahrung hat mich allerdings gelehrt, dass die spanischen Zwillinge nur mit morgendlichen Futtermengen deutlich unterhalb der Herstellerempfehlungen nicht kugelrund durch die Gegend kullern.

Also kamen in unserem Test (nach ungefährem Augenmaß) pro Mahlzeit ca. 60-75g Futter für Paco und 50-60g für Fina zum Einsatz. Tatsächlich haben die beiden trotz des deutlichen Größenunterschieds aufgrund von verschiedenen Faktoren fast den gleichen Energiebedarf: Fina als relativ kleiner und dann auch noch intakter Hund hat von Haus aus einen höheren Stoffwechsel als ihr großer Bruder, der dank seiner Kastration bei nur einem Keks zu viel sofort in die Breite geht.

Getestet haben wir das Futter im Hochsommer – also zu einer Zeit, während der das Aktivitätsniveau der Hunde selten freiwillig über kleinere Pipirunden um den Block hinaus ging. Ab Anfang August kam dann auch noch Finas alljährliche Läufigkeit dazu, die stets dazu führt, dass „häusliche“ Angelegenheiten für sie deutlichen Vorrang vor körperlichen Höchstleistungen haben.

Ganz klar also: unser Test fand auf dem Aktivitätslevel „extrem niedrig“ statt.

DIE AKZEPTANZ

Da die spanischen Zwillinge den Geschmack von Insektenfutter* bereits kennen, haben sie den „Gemüsegarten“ vom ersten Tag an sehr gerne gefressen. Das Futter hat einen hundefuttertypischen Geruch, ähnlich dem von Trockenfutter mit Fleisch. Mit ca. 1,5cm Durchmesser besitzen die Kroketten für uns genau die richtige Größe: für Frau Zwerg sind sie noch nicht zu groß, und für den immer hungrigen Herren sind sie wiederum groß genug, so dass er sie nicht einfach herunterschlingen kann, ohne vorher zumindest einmal kurz darauf gekaut zu haben.

Die Näpfe waren stets innerhalb kürzester Zeit leer – selbst während Finas Läufigkeit, in der die Hormone sie immer etwas mäkelig machen.

VERTRÄGLICHKEIT & SICHTBARE ERGEBNISSE

Wenn es um Futter geht, müssen wir natürlich auch irgendwann über Hundehaufen sprechen… wohl ein ganz besonderes Zeichen der Fürsorge für unsere vierbeinigen Lieblinge, besonders bei einem neuen Futter.

Das Insekten-Trockenfutter wird von den spanischen Zwillingen sehr gut vertragen und, soweit ich das durch optische Überprüfung beurteilen kann, auch gut verwertet. Bis auf ein paar weiße Amaranth-Pünktchen, die nicht vollständig verdaut werden und dem Endprodukt eine Optik ähnlich dem Ausgangsprodukt verleihen.

Der Wirkung auf den Hundeorganismus scheint das allerdings keinen Abbruch zu tun, denn während der Test-Phase hatte ich zwei vitale und agile Hunde um mich, die vergleichsweise wenig müffelten und deren Fell sogar einen Tick mehr Glanz durch das neue Futter bekommen hat (bilde ich mir zumindest ein).

DAS FAZIT

Wer auf der Suche nach einer nachhaltigen Alternative zu Fleischprodukten oder nach einer bedarfsdeckenden Ergänzung zur fleischfreien Fütterung ist, der ist mit Hundefutter auf Insektenbasis gut beraten.

Insektenprotein kann auch mit gutem Erfolg bei Allergikern oder verdauungssensiblen Hunden eingesetzt werden. Zwar sind Insekten nicht von Natur aus hypoallergen, denn auch gegen ihr Protein oder gegen das Chitin, aus welchem ihr Panzer besteht, können Allergien entwickelt werden. Und auch eine Kreuzreaktion bei bekannten Allergien auf Hausstaubmilben oder auf Schalentiere ist möglich.

Jedoch vertragen Hunde, die bislang mit dieser Proteinquelle noch keinen Kontakt hatten, das Futter mit Insektenprotein* meist sehr gut, so dass es sich z.B. auch im Rahmen einer Ausschlussdiät verwenden lässt.

Für mich ist völlig klar: der „Gemüsegarten“ von TENETRIO* wird auch in Zukunft weiterhin regelmäßig den Weg in unsere Näpfe finden!

Nicht nur, weil mir eine möglichst klimaschonende Hundefütterung ganz besonders am Herzen liegt und das Futter den Hunden gut schmeckt, sondern auch, weil ich von der Qualität des Futters und dem Gedanken „weniger ist mehr“ überzeugt bin.
Und natürlich nicht zuletzt deshalb, weil es sich meiner Meinung nach immer lohnt, ambitionierte Startups mit großen Visionen zu unterstützen.

WEITERE PRODUKTE

Ich hatte ja bereits erwähnt, dass TENETRIO den Hundefuttermarkt anfänglich nicht mit Futter, sondern mit Leckerchen* revolutioniert hat – und natürlich hatten Frollein Zwerg und der Zottelbär auch das Vergnügen, sich einmal quer durch das Insektensnack-Sortiment zu futtern.

Es gibt kleine Belohnungskekse in Herzchenform, kugelrunde und kalorienarme Pops sowie softe Sticks, die bei Bedarf in kleine Stücke gebrochen werden können – jeweils in verschiedenen Sorten. Natürlich enthalten auch diese getreidefreien Snacks allesamt eine gute Portion Mehlwürmer, zusätzlich zu verschiedensten anderen (größtenteils heimischen) Zutaten und „Superfoods“.

Hundesticks mit Insekten*
Hundekekse mit Insekten*
Hundepops mit Insekten*

Da die spanischen Zwillinge sehr jagdambitioniert sind, haben mich besonders die Pops überzeugt – denn die kleinen Kugeln lassen sie sich mit nahezu Lichtgeschwindigkeit über Wege rollen, so dass die Hunde (ebenfalls in nahezu Lichtgeschwindigkeit) hinterherjagen können. Und auch bei der Leckerchensuche auf der Mäusewiese machen sie eine gute Figur – bei minimalem Kaloriengehalt, so dass auch die hündische Figur weiterhin in Form bleibt.

Ganz neu im TENETRIO-Sortiment sind seit Kurzem gefriergetrocknete Belohnungshappen aus 100% Insekten* sowie Kekse mit Süßkartoffel und Hanf*. Diese Sorten kennen wir noch nicht, werden wir aber sicherlich bald auch einmal probieren.

Dein Bonus

Solltest Du jetzt auf den Geschmack gekommen sein und auch einmal ein nachhaltiges Hundefutter oder Belohnungssnacks auf Insektenbasis ausprobieren wollen, dann habe ich hier noch einen kleinen Bonus für Dich:

Mit dem Rabattcode HUNDSINN10 erhältst Du bei Deiner Bestellung 10% Rabatt auf das gesamte Futtersortiment von TENETRIO!
(gültig bis zum 31.12.2020, Zubehör & Bücher sind ausgenommen)

Wenn Du über die Links in diesem Beitrag auf die Seite von TENETRIO navigierst, wird der Rabatt von 10% übrigens automatisch berücksichtigt, so dass Du (abgesehen vom Abschicken Deiner Bestellung) gar nichts weiter tun musst, um Dir Deine vergünstigte Portion an Insektenprotein nach Hause zu holen.

Zum TENETRIO-Shop* >>

Hast Du schon einmal Hundefutter mit Insekten ausprobiert? Falls ja, würde ich mich freuen, wenn Du Deine Erfahrungen mit dieser noch relativ neuen Proteinquelle mit mir teilst.
Solltest Du noch Fragen zum Thema „Insekten im Hundefutter“ haben, dann lass mir gerne ebenfalls einen Kommentar da oder schick mir eine Mail an info@hundsinn.com.

QUELLEN - ZUM WEITERLESEN

Insektenatlas 2020
Daten und Fakten über Nütz- und Schädlinge in der Landwirtschaft, S. 28-31

https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/insektenatlas-2020/

“Der Beitrag von Insekten zu Nahrungssicherung, Lebensunterhalt und Umwelt”
FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations), 2013
http://www.fao.org/3/i3264g/i3264g.pdf

“Edible insects – Future prospects for food and feed security”
FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations), 2013
http://www.fao.org/3/i3253e/i3253e.pdf

“Environmental Impact of the Production of Mealworms as a Protein Source for Humans – A Life Cycle Assessment”
Oonincx DGAB, de Boer IJM (2012)
PLoS ONE 7(12): e51145.
https://doi.org/10.1371/journal.pone.0051145

“Nährwerte von Insekten” – Verbraucherzentrale Hamburg
https://www.vzhh.de/sites/default/files/medien/136/dokumente/2018-04_vzhh_Verbraucherzentrale_Naehrwerte-von-Insekten.pdf

“Edible insects – Future prospects for food and feed security”
FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations), 2013
http://www.fao.org/3/i3253e/i3253e.pdf

“Nutritional composition and safety aspects of edible insects”
Rumpold, B.A., Schlüter, O.K. (2013)
Mol. Nutr. Food Res., 57: 802-823.
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/mnfr.201200735

“Protein quality of insects as potential ingredients for dog and cat foods”
Bosch, G., Zhang, S., Oonincx, D., & Hendriks, W. (2014)
Journal of Nutritional Science, 3, E29.
https://doi.org/10.1017/jns.2014.23

“Für dich, deinen Hund und unseren Planeten: Unsere Mission”Ratgeber TENETRIO

https://www.tenetrio.de/ueber-uns/unsere-mission/

“Die 3 Säulen der Nachhaltigkeit” – Ratgeber TENETRIO

https://www.tenetrio.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/

“Die 7 größten Vorurteile gegen das Insektenprotein” – Ratgeber TENETRIO

https://www.tenetrio.de/ratgeber/ernaehrung/die-7-groessten-vorurteile-gegen-das-insektenprotein

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Ein Kommentar

  • Sabine Able

    Ich bin auch ein großer Fan von Nachhaltigkeit und bezeichne mich liebevoll als kleinen Öko. Dass Insekten eventuell auch für Hunde wären, darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Aber du hast völlig recht. Wieso eigentlich nicht? Ich finde es super, dass du sogar die Aminosäuren miteinander vergleichst. Da merkt man, dass da wirklich Ahnung dahinter steckt. Ich bin nicht abgeneigt, Hundefutter mit Insekten mal auszuprobieren. Hoffentlich findet das meine kleine Mia genauso gut wie ich.
    Liebe Grüße,
    Sabine

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