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Quo vadis, HundSinn?

 

Nicht nur das Jahr 2020 hat einen etwas verhaltenen Start hingelegt – auch hier auf dem Blog war es seit dem Jahreswechsel für eine Weile etwas ruhiger. 

 
Auch ich musste erst einmal herausfinden, wohin die Reise für mich, die Hunde und HundSinn im neuen Jahr gehen soll. 
Welche Punkte im Bereich Nachhaltigkeit sind mir wirklich wichtig? 
Mit welchen Themen fühle ich mich wohl?
Woher nehme ich die Zeit und Energie, um in Zukunft mehr zu schreiben?
Wie schaffe ich es, meine unzähligen Ideen für zahlreiche kleine Projekte umzusetzen – und in welcher Reihenfolge gehe ich das an?

Doch ich musste mir auch die etwas weniger schönen Fragen stellen: 
Wo stehe ich mir selber vielleicht manchmal noch im Weg?
Wie kann ich Struktur in das Ganze bringen?
In welchen Dingen mute ich mir (noch) zu viel oder (noch) zu wenig zu?
Was muss ich noch lernen?
 
Und vor allem: welche Ziele möchte ich WIRKLICH erreichen?

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Oberste Priorität hat nun erst einmal der Abschluss meiner Ausbildung im Fach „Hundeernährung“.

Darauf habe ich in den letzten Wochen viel Zeit verwendet; auch das ist ein Grund, warum es auf dem Blog nichts Neues gab. 

Erst kürzlich habe ich mit Erschrecken festgestellt, dass ich mit dieser Ausbildung bereits in 2017 begonnen hatte – allerdings nicht ahnend, dass ein verhaltensauffälliger Terrier-Mix und eine krebskranke, sterbende alte Rumänin mich über viele Monate hinweg davon abhalten sollten…
Und natürlich darf man nicht vergessen, dass so ein Lebensunterhalt für Mensch und Hund auch irgendwann verdient werden muss (von Zeit für Erholung, körperlich und seelisch, einmal ganz abgesehen).
 
Aber ich lerne lieber langsam und dafür gründlich als gar nicht – so bleibt dabei wenigstens genügend Zeit, um Dinge kritisch zu hinterfragen, auch einmal kleine Seitenpfade abseits des Weges einzuschlagen und ein bisschen links und rechts zu schnuppern, um in die Dinge hineinzuspüren und die für mich wirklich wichtigen Erkenntnisse daraus zu ziehen.
 

Doch nun wird es dringend Zeit – nicht nur, weil meine Betreuungszeit bald am Ende ist, sondern auch, weil die Zeit mehr als reif ist, um dieses „Baby“ in die Welt zu holen.  Das zieht nämlich einen ganzen Strauß an Ideen und Projekten nach sich, die ihrerseits wiederum genauso mit den Hufen scharrend in der Warteschlange hängen… 

Die Frage, was ich mit HundSinn vermitteln will, ist zum Glück leicht beantwortet: 
Wie schon bisher – und vielleicht auch noch etwas mehr… – möchte ich meinen gewogenen LeserInnen auch in Zukunft Hilfe zur Selbsthilfe an die Hand geben. 
Nachhaltigkeit in das eigene Leben zu integrieren kann nämlich bisweilen eine ganz schön ätzende Angelegenheit sein – zumindest, wenn man es falsch angeht und keinen Spaß bei der Sache hat. Jeder von uns weiß wohl noch aus der eigenen Schulzeit, dass erhobene Zeigefinger und Verbote nur selten zum gewünschten Erfolg führen. Spürt man jedoch am eigenen Leib, dass ein Verhalten positive Ergebnisse bringt, dann bleibt man gleich viel eher am Ball. 
Gerade wir Hundehalter kennen das Prinzip doch eigentlich alle: es nennt sich „Konditionierung“!
Daher möchte ich auch weiterhin mit Anregungen und Tipps um mich werfen, damit sich jeder genau das herauspicken und umsetzen kann, was am besten in den eigenen Alltag passt. 
 
Während ich das schreibe, habe ich – passend zur Jahreszeit – ein Bild von einem Kamelle-werfenden Karnevalswagen im Kopf, das insbesondere den Rheinländern sehr geläufig sein dürfte. Da regnet es ja alles Mögliche: Bonbons, Schokoladentafeln, Strüßjer, Chips und Popcorn… und während sich die Eine nur für Schokoladentafeln und Blumen bückt, sammelt der Andere wiederum fleißig die kleinen „Kamelle“ und das Popcorn auf. Denn „jeder Jeck ist anders“, wie man so schön sagt.
Die Monatsthemen, die ich im vergangenen Jahr als saisonale Richtlinie und als eine Art „Korsett“ für meine Blogartikel eingeführt habe, werde ich in 2020 nicht weiterführen.
Denn ich möchte meine Themen gerne freier wählen, mehr den tagesaktuellen Geist der Zeit spiegeln, spontaner agieren können. 
Dabei werden aller Voraussicht nach die Hundeernährung, der Klimawandel und allgemeine gesellschaftliche Fragen in den Vordergrund rücken.
 
Außerdem stehen im Hause HundSinn in diesem Jahr ein paar interessante Kooperationen an, über die ich mich sehr freue – allen voran die Tierschutzkonferenz im September, die ich gemeinsam mit anderen Bloggerkolleginnen als Medienpartner begleiten darf. 
Auch auf dem Blog selbst warten einige interessante Neuerungen, die sich im Laufe der kommenden Monate noch offenbaren wollen…
 
Sagen wir also einmal, die grobe Route für 2020 ist ins HundSinn-Navi einprogrammiert – es kann losgehen!
Ach, und hatte ich schon erwähnt, dass ich auch gerne einmal dazu neige, den programmierten Weg zu verlassen und mich eine Zeit lang auf Seitenpfaden über Land durchzuschlagen…? Ja? Na, dann dürfte das neue Blog-Jahr hier wohl ziemlich spannend werden…

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