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Fastenzeit Woche 1: Halbzeit – Zeit für eine kleine Zwischenbilanz

Halbzeit der ersten Fastenwoche!

Was bedeutet das? Zeit für eine kleine Zwischenbilanz.

 

Eigentlich gehöre ich zu den Leuten, die wirklich gerne und mit Hingabe kochen.
Sowohl für mich – als auch für meine Hunde.

So eine kleine Challenge, möglichst viele frische Lebensmittel – und das mindestens einen Tag lang ausschließlich – an den Hund zu verfüttern, sollte für so jemandem wie mich also doch ein Klacks sein!

“Eigentlich”… “sollte”…

Wenn da nicht diese eine kleine Sache mit dem Alltag gewesen wäre.

Wie vielleicht der eine oder andere auf unserer Vorstellungsseite schon gelesen hat, arbeite ich hauptberuflich beim Film. Das ist Projektarbeit – was bedeutet, dass sich das gesamte Leben während meiner Arbeitsphasen nach dem Rhythmus und den Anforderungen des Projektes richtet.

Tja, und der erste Teil unserer Fastfood-Fasten-Woche ist nun mal genau mitten in die Drehzeit gefallen, und dann auch noch – Volltreffer! – in eine Nachtdreh-Phase.

Das bedeutet, morgens zwar nicht ganz so gehetzt zu sein, aber trotzdem immer noch zu wenig Zeit zu haben. Es bedeutet auch, jeden Tag zehn, elf, zwölf Stunden von zu Hause weg zu sein.
Und abends spät zurück zu kommen, wenn es schon seit langer Zeit dunkel ist, die Hunde sich eigentlich sowieso nur noch auf dem Sofa zusammenrollen wollen und man selbst auch lieber andere Dinge tun möchte, als noch lange in der Küche aktiv zu sein.

Kurzum: keine Chance, auf Hunde-Fastfood zu verzichten.
Das muss bis zum Wochenende warten.

An Bürotagen kann ich am Hundefrühstück sowieso nichts ändern – das ist mir aufgrund von Pacos Stressproblematik und seiner Neigung zur Eskalation, wenn ihm die Dinge zu viel werden, im Moment einfach zu heikel.
Das halbfeuchte Trockenfutter frisst er morgens endlich zuverlässig und ist dann erst mal satt und zufrieden, so dass er die ersten Stunden des Vormittags verschläft. Eine kleine Portion reicht und es gibt kein Bauchweh oder andere unvorhersehbare Überraschungen.

Und abends gibt es dann noch eine schnelle warme Mahlzeit: mit kochendem Wasser eingeweichtes Trockenfutter; gepimpt mit Ei, Hüttenkäse, Tofu oder was sonst gerade so zur Hand ist.

Also musste ich bis zum heutigen Samstag warten, um endlich meine Wochenaufgabe erfolgreich zu erfüllen – und das habe ich selbstverständlich getan!

Zum Frühstück bereitete ich den Herrschaften ein leckeres Hunde-Müsli (mit Joghurt, Karotte, Apfel, Haferflocken, Leinsamen und Zimt), auf das ich sogar ein klein wenig neidisch war.
Hätte ich doch bloß auch noch eine dritte Portion für mich gemacht…

Nach der großen Runde am Feld gab es nachmittags ein paar getrocknete Fische als Snack.

Die Krönung bildete schließlich das Abendessen:
Ein fleischloses Allerlei mit Kartoffel, Topinambur, Pastinake, Karotte, Räuchertofu und Hüttenkäse, selbstverständlich warm.

Satt und zufrieden waren die Wutzis mit ihren Schlemmermenüs – und wenn sie es sind, bin ich es natürlich auch (also, zumindest zufrieden; ums Sattwerden muss ich mich dann leider immer noch kümmern).

Am morgigen Sonntag werde ich das Ganze noch einmal fortsetzen, bevor uns für den Rest der ersten Fasten-Woche eine weitere große Herausforderung bevorsteht: es geht für ein paar Tage auf Dienstreise – mit Übernachtung im Hotel!

Das bedeutet: keine Küche, kein Kühlschrank, kein Herd.
Wir sind zwar auch früher schon zusammen verreist und auch mit Aida war ich oft in Hotels, aber da habe ich mir nie groß Gedanken gemacht – es war dann eben einfach so: Dose & Trockenfutter & Leckerlis, und gut.

Luxus-Futter wird es vermutlich auch dieses Mal nicht werden…

Und auch im Alltag werde ich zukünftig wohl weiterhin auf eine gesunde Mischung aus Fertig- und Frischfutter zurück greifen.

Ich werde im Büro wie immer meine Tofu-Überbleibsel und mindestens 50% meiner Nachmittags-Möhren den Hunden geben, werde mein übrig gebliebenes Gemüse an ihnen aufbrauchen und den Rest des Bedarfs – und die Beruhigung meines Gewissens – mit Fertigfutter abdecken.

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